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zu nachlass
im Register
Titel, Stichworte
(erzeugt 2023-12-15 18:58)
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Bei dem Bestand handelt es sich um einen erweiterten Nachlass. Die Sammlung wurde durch Behrings Ehefrau Else von Behring, durch Ankäufe von Briefen aus Antiquariaten und vermutlich auch durch die damaligen Archivare Alexander von Engelhardt (1865-1960) und Joseph Stärk angereichert. Else von Behring hatte in Vorbereitung einer wissenschaftlichen Biografie ihres Mannes verschiedene Korrespondenzpartner Behrings oder Institutionen wie das Mecnikov-Museum mit der Bitte um Abschriften der Briefe Behrings angeschrieben. Die auf diese Weise erhaltenen Abschriften sind auch in den Bestand des Behring-Archivs übergegangen. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten-Projektes "Erschließung, Digitalisierung und Bereitstellung des Nachlasses von Emil von Behring im Internet" wurde der Nachlass Behrings digitalisiert. Es wurden etwas 13 000 Scans erstellt, die frei über das Internet abrufbar sind.
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Die Bestandsgruppe Werke enthält Manuskripte, Entwürfe, Aufzeichnungen, handschriftliche Notizen zum wissenschaftlichen Werk, Exzerpte, Vortragsentwürfe, Versuchsprotokolle u. ä. sowie die bei diesem Bestand vorgefundene Korrespondenz.Da die Werke zu Beginn des Projektes noch nicht inhaltlich erschlossen waren, sondern wie die meisten Dokumente mit einer kurzen Beschreibung (etwas 1-3 Sätze oder auch nur stichwortartig) versehen waren und auf den ersten Blick auch keine schlüssige tiefere Erschließung ersichtlich war, gliedert sich diese Bestanstandsgruppe nur in die folgenden Kategorien: "Versuche", "Manuskripte, Arbeiten und Studien" und "Vorlesungen (Manuskripte, Notizen)". Hinzu kommt die Tatsache, dass Behring seine Notizen häufig nicht thematisch geordnet hat, sondern in seinen Labortagebüchern unterschiedlichste Themengebiete behandelt hat. Dadurch wird ebenso eine schlüssige tiefere Systematik der Werke verhindert. Innerhalb der Unterordnungen sind die einzelnen Werke chronologisch geordnet.
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Die Lebendsdokumente konnten sehr tief gegliedert werden. Es existierte bereits eine Ordnung mit zahlreichen thematischen Kategorien, an der sich die jetzige Systematik orientiert. Bei den Fotografien ist es besonders schwierig gewesen zu differenzieren, was zum echten Nachlass gehört und was nachträglich hinzugefügt worden ist. Else von Behring und vielleicht auch von Alexander von Engelhardt versuchten, das biographische Lebensumfeld zu rekonstruieren. So hat Else von Behring im Todesjahr ihres Mannes für wahrscheinlich jedes Kind ein Fotoalbum zu Weihnachten anfertigen lassen, in dem sich viele Erinnerungen an den Vater und die Familie befinden. Es existieren auch viele Fotos von Mitarbeitern und wissenschaftlichen Kollegen Emil von Behrings. Hierbei handelt es sich teilweise um Widmungsexemplare, die persönlich an Behring gerichtet sind, aber auch um viele Kopien, die anderen Quellen entnommen wurden. Um aber diesen historisch gewachsenen Nachlass nicht auseinander zu reißen und wegen des Umstands, dass man in vielen Fällen gar nicht erkennen kann, ob es sich um ein Original von Behring oder um ein nachträglich hinzugefügtes Dokument handelt, wurde die aufgefundenen Ordnung teilweise übernommen und auch offensichtlich nicht in den Nachlass gehörige Dokumente mit in die Bestandssystematik integriert. Streng genommen müsste man sagen, dass es sich um den Nachlass von Emil und Else von Behring handelt. Dies bezieht sich aber überwiegend auf die Notation 3.1 Fotografien. Dem stehen Zeugnisse und Schul- bzw. Kolleghefte aus Behrings Studienzeit, Urkunden über Mitgliedschaften, Verträge, Gästebücher, Vollmachten und Erbangelegenheiten gegenüber etc., die eindeutig als Lebensdokumente zu identifizieren sind. Bei den Urkunden über Behrings Mitgliedschaften sind die Kopien digitalisiert worden, da sich die Originale hinter Glas in den ehemaligen Behringwerken befinden.
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Innerhalb der Bestandsgruppe Korrespondenz sind die Briefe gegliedert nach "An Emil von Behring" (2.1) und "von Emil von Behring" (2.2). Die Notation 2.2.1 "SchreiberInnen A-Z" enthält, alphabetisch geordnet, alle Korrespondenzpartner Behring. Die Dankesschreiben (2.1.2) und die Glückwunschschreiben zum 60. Geburtstag (2.1.3) wurden gesondert, ebenfalls alphabetisch, geordnet. Die Systemstelle 2.3 "Briefe Dritter an Dritte" unterteilt sich in die Kondolenzschreiben (2.3.1), die alle an Behrings Ehefrau Else von Behring gerichtet sind, und die "Briefe Dritter an Dritte A-Z" (2.3.). Die Institutionen und Sachkonvolute sind unter der Notation 2.4 zusammengefasst. Der Briefwechsel mit den Farbwerken vormals Lucius, Meister und Brüning (2.4.2). sowie die Werkskorrespondenz der Behringwerke (2.4.1) enthalten aufgrund ihres Umfangs eine Sonderstellung in der Systematik. Dieser Korrespondenzbestand beinhaltet nicht nur Briefe von und an Behring, sondern auch von den Mitarbeitern, Direktoren und Aufsichtsratmitgliedern der Firmen. Zusätzlich zu den Briefen befinden sich auch Verträge, Notizen, Sonderdrucke etc. in diesem Bestand. Alle weiteren Institutionen / Körperschaften sind dem Punkt "Sonstige Institutionen" zugeordnet.Bei den Sachkonvoluten (2.3.4) handelt es sich um eine geheftete Mappe zum Thema Milchkonservierung, die zwar überwiegend Briefe, aber ebenso auch Verträge, Drucke u. ä. enthält, sowie um zwei Mappen mit Korrespondenz zum Thema Tuberkulosetherapie und behandlung. Die Familienkorrespondenz (2.5) enthält u. a. die Liebesbriefe von Emil von Behring und seiner angehenden Ehefrau sowie den Briefwechsel Emil von Behring mit seiner Mutter Augustine Behring.
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Die Bestandsgruppe Sammlung ist sehr heterogen. Sie beinhaltet die Sonderdrucksammlung Behrings, die Privatbibliothek Behrings sowie Karikaturen, Zeitungsausschnitte über Emil von Behring und diverse andere Dokumente, die dem Nachlass vermutlich nachträglich hinzugefügt worden sind. Die Sonderdurcksammlung ist nicht digitalisiert worden. Sie umfasst mehrere tausend Aufsätze, die Behring zeitlebens sammelte und die heute thematisch in Einbänden zusammengebunden sind. Bisher sind etwa 400 Sonderdrucke von zwei studentischen Hilfskräften in der HANS-Datenbank erfasst worden. Einige Sonderdrucke enthalten auch eigenhändig Widmungen der Verfasser. Die Privatbibliothek Behrings besteht aus über 1000 Bänden. Davon wurden 170 von der Universitätsbibliothek Marburg digitalisiert. Diese sind über den OPAC der Universitätsbibliothek abrufbar. Zusätzlich werden die exemplarspezifischen Merkmale erschlossen (Provenienzerschließung) und über ein pdf beim Digitalisat zugänglich gemacht.
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Neben dem Nachlass Emil von Behrings befinden sich auch Briefe Else von Behrings betreffend die von Heinz Zeiss und Richard Bieling verfasste Behring-Biographie im Archiv. Dazu kommen Briefe Hans von Behrings und Dokumente, welche die Familiengeschichte von Else von Behring dokumentieren. Dieser Bestand, der zwei Archivkartons umfasst, ist nur teilweise digitalisiert worden; es wurden nur die Briefe Else von Behrings katalogisiert.
Signatur: EvB/W 18
Alte Signatur: 08-08/T II, k/Nr. 2284
Pyocyaneus, Färbung mit Ziehlscher Lösung. Zur Pyacyaneusgiftgewinnung, Pyocyanueus-II und Tulase II, Wachstumshemmung von Pyocyaneus durch Tulase, Versuche mit Rinderleber von geschlachtetem Tier, Herstellung des Diphenols, Versuche mit Tulase, Perhydrase-Verfahren, Desinfektionsversuche mit Diphenyl und Diphenol, Einfluss von Diphenol auf das Wachstum von Bact. Coli in Nährbouillon, Tulaselaktin, Hepin-Tabellen, Normal-Sufonin, Fünffach-Normal-Sufonin, Tulaselipin, Liste von Präparaten "Dr. Römer für Argentinien", Lipin-Gewinnung, Herstellung von Tulase-Lipinen, Verarbeitung von Tuberkulase zu T-Lipin und T-Protein, Verarbeitung von frischer Tuberkulase I zu T-Lipin und T-Protein, Tulase-Lytin-Gewinnung, Bovovaccin-Emulsionen, Untersuchung der Keime in der Milch (Vollmilch, Magermilch, Rahm), H2O2-Milch, Unterschied in der Rahm-Absonderung erwärmter und nicht erwärmter Milch, Wasserstoffsuperoxyd-Konzentration, Untersuchung mit Rahm aus Marbach-Milch, Untersuchung mit Bolle-Milch, Liste über den dem Reichsgesundheitsamt gelieferten Bovovaccin, Tabelle zur Wirkung verschiedener Tb-Prärparate auf Meerschweinchen, Virulenzprüfung von Bovovaccin-Emulsion, Prüfung verschiedener Präparate auf Tuberkulinwirkung, Prüfung der Löslichkeit von Tetanus-Trockenserum, "Deycke - Much. Untersuchungen über endo-bazilläre Eiweißkörper. (Medizin. Klinik 1908. S. 401)", Tabellen über Gewinnung von Tuberkulin ("Ausbeute an Tb."), "Literatur über Katalase etc. von Battelli aus dem Chem. Centralblatt" von 1903 bis 1906. Glyzerinbestimmungen in Tuberkulin. Selbstkosten von Nährböden. "Herstellung von concentriertem Tuberkulin durch Eindampfen und Entfernen des Glycerins". "Kann durch fraktionierte Alkoholfällung aus Tuberkulin der Träger der Tub-Wirkung isoliert werden?". "Empfindlichkeits-Prüfung durch kutane Tub-Injektion an M.[eerschweinchen], die am 14. IV. 09 mit verschieden starken Dosen von Bv.-Emulsion inficiert wurden". "Tuberkulinlösung zur Introkutan-Reaktion bei Rindern". "Preise für Tub-Lösung zur Introkutanen Reaktion". Infektionsversuche mit Bovovaccin-Emulsion. "Einfluss der Reaktion der H2O2-Lösung auf die Zersetzung des H2O2 durch Hepin". "Selbstkosten von Hepin". "Fällung von Hepin mit Essigsäure", Herstellung von Endo-Närböden, Herstellung von Blutegelextrakt. "Bestimmung der katalytischen Energie in Tr. Hepin". Tetanusheilserum. "Tuberkulin nach Dennys". "Tuberculin-Lösung zur Quantitativen Tub-Prüfung nach Pirquet". "Literatur Tetanusserum".
Notation: 1.1 - Versuche