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7 Einträge zu diphtherieserum
im Register Titel, Stichworte

(erzeugt 2023-12-15 18:52)


Signatur: EvB/B 196/5

Beratung betreffend das Diphtherieserum / Gesundheitsamt des Deutschen Reiches
München, 03.11.1894; [03./04.11.1894]. – Transkr., 8 S., Zusatz "Vertraulich" [S. 9 - 12 fehlen]

Anlage eines Briefes Adolf Dieudonnés an Else von Behring vom 30.08.1932, vgl. EvB/F 1/3

Zusatz "Vertraulich"

Vgl. EvB/L 233

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000677

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (Köhler, Bumm, Althoff, Pistor, [Hermann?] Schaper, Koch, Gerhard, [Karl?] Schacht, von Kerschensteiner, Günther, Lehmann, von Koch, Battlehner, Thierfelder, Reincke, Krieger, Behring, Ehrlich, Roeckl, Ohlmüller, Weisser, Dieudonné, Würzburg, Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle.[Seite 9 fehlt.]

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Signatur: EvB/L 215/1

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" / [Unterzeichner:] Köhler ; Arthur Würzburg ; Max Hornemann
[Berlin], 03.11.1894; 05.11.1894. – hs. m. Anstr. und Anm. auf S. 9 u. 13, 29 S.

mit Stempel am oberen rechten Seitenrand: "Geh.-Rat Prof. Dr. Dieudonné München"

Hinweis zur Herkunft des Dokuments: vermutlich aus dem Besitz Adolf Dieudonnés, München, siehe Stempel

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-10/T-II, m/Nr. 1219

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (darunter Dieudonné und die Unterzeichner Köhler, Würzburg und Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle, und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle. - Über die Wertbestimmung und Kontrollierung des Mittels. - Sitzung vom 05.11.1894: Zum Ort der Serumprüfung, Vergleich der Wirksamkeit des Höchster und des Scheringschen Präparats, Festsetzung des Verkaufspreises, Regelung der Apothekentaxe, zur Statistik [= Auswertung von Fragebögen]. - Anlage A: "Vorschläge die Prüfung des Diphtherieserums und seinen Vertrieb betreffend", unterschrieben von Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und Dr. Weißer. - Anlage B: "Bericht des Stabsarztes Dr., Weißer über die von ihm im Kaiserlichen Gesundheitsamte angestellten vergleichenden Versuche mit den Diphtheriegiften des Professors Ehrlich und Dr. Aronson, sowie mit dem Heilserum des Professors Dr. Behring." (Enthält in Anlage I bis V. Listen mit Meerschweinchenversuchen.) - Anlage C: "Diphtherie-Fragenbogen."

Notation: 3.9 - Verträge

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Signatur: EvB/L 233

Beratung betreffend das Diphtherieserum / Gesundheitsamt des Deutschen Reiches
München, 03.11.1894; [03./04.11.1894]. – Transkr., 12 S.

Zusatz "Vertraulich"

Vgl. EvB/B 196/5

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045a/Dok. 0000677

Protokoll der "Beratung betreffend das Diphtherieserum" vom 03.11.1894 mit Liste der Anwesenden (Köhler, Bumm, Althoff, Pistor, [Hermann?] Schaper, Koch, Gerhard, [Karl?] Schacht, von Kerschensteiner, Günther, Lehmann, von Koch, Battlehner, Thierfelder, Reincke, Krieger, Behring, Ehrlich, Roeckl, Ohlmüller, Weisser, Dieudonné, Würzburg, Hornemann). Behring habe die Sitzung mit einem Vortrag über die Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Diphtherieserums eingeleitet. Die anwesenden Ärzte und Regierungsvertreter, sowohl Ehrlich (Elisabeth-Krankenhaus) als auch Koch, von Kerschensteiner (München), Günther (Carola-Krankenhaus Dresden), von Koch (Olga-Krankenhaus Stuttgart), Thierfelder (für das Krankenhaus Rostock), Battlehner (für das Städtische Spital Karlsruhe), Krieger (für Elsass-Lothringen) und Reincke (für Hamburg) berichten über Heilungserfolge bei diphtheriekranken Kindern. Baden plane die Anschaffung des Serums auf Staatskosten. - Nachfragen zu Nebenwirkungen (Lähmung), zur Dosierung, zur Schutzwirkung, zum Verfahren und zur Menge der Serumherstellung in Höchst ("täglich über 1000 Fläschchen mit je 5 cbcm Serum") und zu den belieferten Ländern (u. a. Deutschland, Serbien, Rumänien). Spezialdiskussion zu den Fragen, ob sich "eine Anwendung des Mittels auf Kranke in Anstaltsbehandlung" empfehle und ob der Verkauf des Mittels - "Heilmittel" oder "Schutzmittel" - an die Apotheken überwiesen werden solle. - Zur "Unterstellung der Abgabe in den Apotheken unter den Bundesratsbeschluß vom 2. Juli 1891": Das Serum dürfe nur "auf jedesmaliges [Wort unterstrichen] ärztliches Rezept abgegeben werden". - Zur "Wertbemessung und Kontrollierung" mit Anmerkungen von Ehrlich, Behring und dem Vorsitzenden, Dr. Köhler. Zur Abgabe des Serums an das Publikum.

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Signatur: EvB/B 196/144

Diphtherieserum, Tetanusserum, Bovovakzin, Tulase / Emil von Behring
Frankfurt. – 2 S. (9 Spalten)

In: Frankfurter Zeitung (01.11.1906)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1045b/Dok. 0000810

Zeitungsartikel. Deutsche Fassung seines französischen Vortrags vom 15.08.1906. Zum Inhalt: Immunisierungsmethoden, Sinn und Zweck der B.schen Immunisierungsarbeiten, zur Tulasetherapie. 1) Geschichte und Bedeutung des "isopathischen Heilprinzips", das im Gegensatz zum allopathische Heilprinzip stehe (danach werden Medikamente unter denjenigen Stoffen ausgewählt, die verschieden vom krankmachenden Agens sind). Zur Tradition der subkutanen Schutzimpfung, z. B. gegen Schlangenbisse, zur Immunität der Imker gegen Bienenstiche. Zur Bedeutung der französischen Bezeichnung "Mithridatisme". Über das Wissen, dass "jede erworbene Immunität bedingt wird durch die Produktion spezifischer Antikörper" und dass "mit dem aus [...] Blut gewonnenen Serum auf andre Individuen präventiv-therapeutische, manchmal auch kurativ-therapeutische Erfolge zu erzielen" seien. Über das Wesen der Antikörperproduktion, ausgehend von einer physikalischen Hypothese. Annäherung an Ehrlich Seitenkettentheorie. Gegen die Homöopathen.

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Signatur: EvB/L 242/2

Berlin, 12.11.1912 - 07.06.1913. – 3 Dok., 47 S.
[^]. 2.
Gutachten über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum / Otto Heubner
Berlin, 12.11.1912. – masch., 11 S. (Vervielf.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1234

Gutachten nach einer Eingabe B.s, "über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum" zu informieren. - Ausführlicher Bericht über die Erscheinungen der Serumkrankheit seit Beginn der Serumtherapie, so beim Einsatz von Hammelserum und bei der Behandlung des Scharlachs mit Antistreptokokkenserum (von Pirquet). Beschreibung der klinischen Erscheinungen (Hautausschlage, Fieber, Gelenkschmerzen etc.) und Hypothese über das Wesen dieser Krankheit, die wohl "das Produkt einer Reaktion des menschlichen Körpers mit dem zugeführten Fremdstoff" sei und von Pirquet "Allergie" genannt wurde. Zu den Techniken und Strategien zur Verminderung der Serumkrankheit; zur Berichterstattung über Krankheitsfälle, auch "als "kinematographische Demonstrationen", über allergische Reaktionen bei Meerschweinchen, Kaninchen und Hunden. Ausführlicher Bericht über Heubners Erfahrungen in der Berliner Universitätskinderklinik, wo B.s Heilserum "seit nahezu 20 Jahren" angewandt werde und nun ein Doktorand die Krankengeschichten von Diphtherie-, Masern- und Keuchhustenkranken mit dem Ergebnis ausgewertet habe, dass keine der aufgetretenen Serumkrankheiten bedrohlich gewesen sei. Es folgen zahlreiche aktuelle Krankengeschichten aus der Berliner Kinderklinik einschließlich der Beschreibung eines anaphylaktischen Todesfalles bei sekundärer Diphtherie. Nach dem Tod eines siebenjährigen Mädchens seien bei zu Allergien neigenden Kindern keine intravenöse Einspritzung mehr vorgenommen werde. Weitere Ergebnisse und Schlussfolgerungen.

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Signatur: EvB/L 242/3

Berlin, 12.11.1912 - 07.06.1913. – 3 Dok., 47 S.
[^]. 3.
Über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum : [Correferat] / Georg Gaffky
Berlin, 18.11.1912. – masch., 24 S. (Vervielf.)

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-07/T-II, j/Nr. 1234

Bericht über die Gefahren der Serumkrankheit bei der Schutzimpfung mit Diphtherieserum. Historisches (Beobachtung der Krankheitssymptome en seit 1894, Mitteilung des Professor Johannessen aus Christiana [= Oslo]), Hinweis auf den Kongressbericht des Internationalen Kongresses für Hygiene und Demographie zu Brüssel (1903) und den Bericht Friedrich Löfflers, der nach einer Ärzteumfrage zu dem Ergebnis kam, dass nach Einimpfung eines Serums zwar Urtikaria und Gelenkschmerzen beobachtet wurden, nicht jedoch Todesfälle. Daher sei es für jeden Arzt "geradezu eine Pflicht [...], bei jedem Fall von Diphtherie die bedrohten Individuen der Umgebung der Schutzimpfung zu unterziehen". Berichte der Professoren [Arnold] Netter aus Frankreich und [Crescenzo] Pavone aus Italien, Dr. [Franz] de Tordays aus Ungarn und Dr. Aasers aus Norwegen. Über die von Arthus durchgeführten experimentellen Forschungen (1903) [Arthus-Phänomen]. Über die "Serumanaphylaxie" (Richet), die Beobachtungen Theobald Smiths (1904) und die Nachprüfungen durch Otto in Ehrlichs Institut für experimentelle Therapie. Über von Pirquets und Schicks "überaus sorgfältige[]" Wiener Untersuchungen über die "krankmachenden Wirkungen des artfremden Serums", insbesondere bei "Reinjizierten". Zum Wesen der erworbenen Überempfindlichkeit (Ernst Friedberger). Auflistung von 22 Fällen von starken Reaktionen bzw. Tod nach Serumeinspritzung (1905 bis 1911, aus der Literatur bzw. mündliche Mitteilung). Im Fazit Hinweis auf die geringere Empfindlichkeit des kindlichen Körpers im Vergleich zum erwachsenen und die Annahme, dass die individuelle Disposition eine "erhebliche Rolle" spiele. Weiterhin Hinweis auf Ernst Friedbergers Vorschlag, "bei Reinjektionen die erforderliche Serummenge dem Körper langsam einzuverleiben", um die Bildung sogenannter "antianaphylaktischer" Körper anzuregen. Insgesamt scheinen nach Gaffky jedoch "die mit den prophylaktischen Injektionen verknüpften Gefahren derart gering, daß sie nicht wesentlich ins Gewicht fallen können".

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Signatur: EvB/B 192/523

Nachkalkulation für Diphtherieserum / [Unbekannt]
Marburg, [1916]. – masch., 2 S. (Durchschlag)

Titel fingiert

Ländercode UNIMARC: XA-DE

Alte Signatur: 08-01/k-I/Nr. 1528

Nachkalkulation für Diphtherieserum unter Zugrundelegung des Einstandspreises nach Berechnung aus der Fabrikationszeit vom 31.03.1915 bis 31.12.1915 unter Berücksichtigung der Ausgaben für die Diphtherieserumgewinnung. Absatzzahlen in Bremen, Marburg und Berlin. Berechnung der Einstandspreise. Die Aufstellung der Unkosten in Bremen werde von Kühlke erwartet. - "Kostenberechnung der Diphtherie-Serum-Lieferung an Ehlers - Hamburg".

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Zuletzt aktualisiert: 26.06.2012 · evb

 
 
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